Milchproduktehilfe für Alten- und Behinderteninstitutionen

Projekt abgeschlossen

Mit dem Einsatz von schweizerischen Milchprodukten in der Nahrungsmittelhilfe leistet die Humanitäre Hilfe des Bundes einen Beitrag zur Vorbeugung und Behandlung von Fehl-/Unterernährung und Krankheiten. Der vom Parlament gesprochene Kredit von jährlich rund 20 Millionen Franken für den Kauf von schweizerischen Milchprodukten und deren Einsatz zu Gunsten Bedürftiger wird von der Humanitären Hilfe verwaltet. Sie hat den Auftrag, eine nachhaltige, gezielte und eng begleitete Nahrungsmittelhilfe sicherzustellen.

Land/Region Thema Periode Budget
Kuba
Humanitäre Hilfe & DRR
Gesundheit
Nahrungsmittelnothilfe
Primäre Gesundheitsversorgung
01.01.2015 - 31.07.2016
CHF  603’800
Hintergrund
  • Versorgungsengpässe insbes. im städtischen Raum aufgrund von Sparmassnahmen der Regierung und ungenügender lokaler Produktion.
  • Schwierige Versorgungslage für alte und behinderte Menschen, die in Heimen leben und nicht oder nur beschränkt auf Unterstützung durch die Familie zählen können.
Ziele

Der Ernährungsstatus von alten und psychisch behinderten Menschen wird verbessert und damit ein Beitrag zu ihrem physischen und psychischen Wohlbefinden sowie erhöhter Resistenz bei schwierigen klimatischen Bedingungen geleistet.

Zielgruppen

Alte und behinderte Menschen

Mittelfristige Wirkungen

In den beteiligten Wohn- und Tagesheimen nehmen die Erkrankungen ab, die auf Mangelernährung zurückzuführen sind.

Resultate

Erwartete Resultate:  

  • Import und Verteilung des Milchpulvers
  • Fachgerechter Einsatz des Milchpulvers
  • Ergänzung des Ernährungsplanes in den beteiligten Wohn- und Tagesheimen


Resultate von früheren Phasen:  

  • Die nationale Milchproduktion konnte gesteigert werden. In ländlichen Regionen ist die Verteilung von Milchpulver nicht mehr sinnvoll.
  • Die Verteilung von Nahrungsmittelhilfe funktioniert gut und zuverlässig, da Kuba über die notwendigen Strukturen verfügt.


Verantwortliche Direktion/Bundesamt DEZA
Kreditbereich Humanitäre Hilfe
Projektpartner Vertragspartner
  • Schweizerisches Arbeiterhilfswerk


Andere Partner

MINCEX (Zusammenarbeitsministerium)

Koordination mit anderen Projekten und Akteuren

Die Unterstützung kommt mehreren Gemeinden zu gut, in denen die DEZA im Rahmen der Lokalentwicklung engagiert ist.

Budget Laufende Phase Schweizer Beitrag CHF    603’800 Bereits ausgegebenes Schweizer Budget CHF    603’004 Projekttotal seit Anfangsphase Schweizer Beitrag CHF   1’253’600 Budget inklusive Projektpartner CHF   1’357’400
Projektphasen Phase 6 01.05.2017 - 31.07.2018   (Completed) Phase 5 01.01.2016 - 31.07.2017   (Completed)

Phase 4 01.01.2015 - 31.07.2016   (Completed)

Phase 3 01.01.2014 - 31.07.2015   (Completed) Phase 2 01.03.2012 - 31.07.2013   (Completed)