Besuch des Bundespräsidenten in Tokio zur Feier von 150 Jahren freundschaftlicher und fruchtbarer Beziehungen zwischen der Schweiz und Japan


Diese Seite ist nicht auf Deutsch übersetzt. Bitte wählen Sie Ihre bevorzugte Sprache aus:

Bern, Medienmitteilung, 03.02.2014

Am ersten Tag seines Japanbesuchs hat Bundespräsident Didier Burkhalter in Begleitung seiner Gattin Kaiser Akihito und Kaiserin Michiko getroffen. Im Zentrum des Gesprächs stand die Freundschaft zwischen der Schweiz und Japan. Der Besuch markiert den Auftakt zu den Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen der bilateralen Beziehungen. Die Beziehungen sind freundschaftlich und für beide Länder fruchtbar, ist Japan doch der zweitgrösste Handelspartner der Schweiz in Asien.

Thema des Gesprächs zwischen Bundespräsident Burkhalter und Kaiser Akihito waren die Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Am 6. Februar 1864 hatte der Neuenburger Uhrmacher Aimé Humbert-Droz den ersten Freundschafts- und Handelsvertrag zwischen der Schweiz und Japan unterzeichnet. Der Kaiser Japans sieht den Besuch des Bundespräsidenten, der ebenfalls Neuenburger ist, als Fingerzeig der Geschichte, als Aufforderung, die bilateralen Beziehungen noch dynamischer zu gestalten.

Der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten wird während seines Aufenthalts in Tokio auch Kronprinz Naruhito treffen und offizielle Gespräche mit Premierminister Shinzo Abe und Aussenminister Fumio Kishida führen. In der ehemaligen Hauptstadt Kamakura sind Kontakte mit lokalen Behörden und mit Wirtschaftsvertretern geplant.

Am 6. Februar wird Bundespräsident Burkhalter am offiziellen Festakt zum 150-jährigen Bestehen der bilateralen Beziehungen teilnehmen: Am viertätigen Jubiläumsanlass «Swiss Days» in Roppongi Hills, im Herzen Tokios, werden Schweizer Künstlerinnen und Künstler, etwa der Pianist Thierry Lang, der Sänger Bastian Baker oder die Alphornbläserin Eliana Burki, auftreten.

Japan ist der viertwichtigste Handelspartner der Schweiz überhaupt (nach der EU, den Vereinigten Staaten und China). Im Jahr 2012 beliefen sich die Schweizer Exporte nach Japan auf 6,7 und die Importe auf 4,2 Milliarden Franken. Die Schweiz exportiert hauptsächlich chemische und pharmazeutische Produkte, Uhren und Maschinen nach Japan. Importiert werden in erster Linie Motorfahrzeuge, Edelmetalle, Bijouterieartikel, Maschinen und chemische Produkte. Die Handelsbeziehungen im Dienstleistungsbereich sind ebenfalls sehr wichtig, ebenso die Schweizer Investitionen in Japan, sei es im sekundären oder im tertiären Sektor.

Die Pflege und Intensivierung der Beziehungen zu Japan sind Teil der aussenpolitischen Strategie 2012–2015 des Bundesrates. Einer der Schwerpunkte ist die Stärkung der Partnerschaften in den dynamischsten Weltregionen. In der Region Asien-Pazifik zielt die Strategie darauf ab, die bilateralen Beziehungen mit den betreffenden Staaten auszubauen, die Präsenz der Schweiz in regionalen Foren zu verstärken und sich mit den asiatischen Staaten solidarisch zu zeigen.


Weiterführende Informationen

150 Jahre bilaterale Beziehungen Schweiz–Japan (Schweizer Botschaft) (en),150 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Japan und der Schweiz (Japanische Botschaft),SWISSDAYS (en),Schweizer Botschaft in Japan auf Facebook (en),Video zum 150-jährigen Bestehen der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Japan (en)


Adresse für Rückfragen:

Information EDA
Bundeshaus West
CH-3003 Bern
Tel.: +41 58 462 31 53
Fax: +41 58 464 90 47
E-Mail: info@eda.admin.ch


Herausgeber:

Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten