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Veröffentlicht am 1. Februar 2026

Geografische Strategien

Der Bundesrat konkretisiert einzelne Bereiche seiner Aussenpolitischen Strategie in einer Reihe von geografischen und thematischen Folgestrategien.

Grafik, die die geographischen Strategien darstellt.

Asien-G20-Strategie

Vor dem Hintergrund einer zunehmend fragmentierten internationalen Ordnung gewinnen die asiatischen Mitgliedsländer der G20 verstärkt an Einfluss auf globaler Ebene, sowohl wirtschaftlich als auch sicherheitspolitisch. Die Aussenpolitische Strategie 2024–2027 der Schweiz reagiert auf diese Entwicklung mit dem Ziel, die Beziehungen zu den G20-Mitgliedern ausserhalb Europas zu stärken und die wachsende strategische Verflechtung zwischen Asien und Europa aktiv mitzugestalten. In diesem Zusammenhang wird die bestehende China-Strategie aus den Jahren 2021–2024 aktualisiert und erweitert. Die Asien-G20-Strategie bezieht künftig die bedeutenden Akteure China, Indien, Indonesien, Japan und Südkorea ein. Damit schafft die Schweiz eine fundierte Grundlage für ein differenziertes Verständnis der regionalen Dynamiken in Asien.

Afrika-Strategie

Die vom Bundesrat verabschiedete Afrika-Strategie 2025–2028 gründet auf einer langjährigen Partnerschaft zwischen der Schweiz und Afrika. Die Dynamiken auf dem Kontinent wirken sich unmittelbar auf Europa und die Schweiz aus. Die Schweiz hat das wirtschaftliche Potenzial verschiedener afrikanischer Länder erkannt und ist bereit, bei Bedarf ihre Guten Dienste anzubieten oder als Brückenbauerin zu wirken.

Südostasien Strategie

Südostasien ist eine aufstrebende Region. Die elf Länder, aus denen sie sich zusammensetzt, bilden zusammen die fünftgrösste Volkswirtschaft der Welt. Ziel der Strategie ist es, die Beziehungen der Schweiz zu den Ländern der Region zu stärken und dadurch ihre Partnerschaften im asiatisch-pazifischen Raum zu diversifizieren.

Kontakt

Abteilung Policy Planning
Staatssekretariat STS-EDA
Bundeshaus West
3003 Bern