Visa – Einreise in die Schweiz und Aufenthalt

Um die Kapazitäten der Schweiz zur Bewältigung der COVID-19-Epidemie aufrechtzuerhalten und um insbesondere die Bedingungen für eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Pflege und Heilmitteln zu gewährleisten, hat der Bundesrat seit März 2020 mehrere Massnahmen getroffen. Eine davon ist der Erlass der Verordnung 3 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19 Verordnung 3), die Einschränkungen bei der Einreise, dem Grenzübertritt sowie bei der Zulassung von Ausländerinnen und Ausländern in die Schweiz vorsieht (Art. 3 und 4 COVID-19 Verordnung 3). So ist die Einreise von Personen aus Risikoländern oder –Regionen eingeschränkt (Art. 3 Abs. 2 COVID-19- Verordnung 3).

Sämtliche Schengen-Staaten, EU- und europäische Kleinstaaten sowie einzelne Drittstaaten gelten seit Juli 2020 nicht mehr als Risikostaaten. Für Einreisen aus diesen Ländern gelten keine coronabedingten Einreisebeschränkungen mehr, sondern wieder die gewöhnlichen Einreisevoraussetzungen.

Für alle weiteren Drittstaatsangehörigen ist es nach wie vor nicht möglich, für Ferien, zu Besuchszwecken oder aus sonstigen Gründen in die Schweiz zu reisen, sofern sie aus einem Risikoland (u.a. Philippinen, Mikronesien, Marshallinseln und Palau) einreisen. Einreisen aus einem Risikoland für bewilligungsfreie Aufenthalte von weniger als 90 Tagen werden weiterhin nur für Ausnahmekategorien der Covid-19-Verordnung 3 bewilligt.

Die philippinischen Behörden haben Regelungen und Vorschriften bezüglich der Ausreise philippinischer Staatsbürgerinnen und –bürger erlassen. Wir bitten Sie, vorgängig die Resolutionen der Inter-Agency Task Force for the Management of emerging Infectious Diseases (IATF) sowie vom Bureau of Immigration zu konsultieren. 

Für die Einreise in die Schweiz gelten unterschiedliche Regeln, grundsätzlich wird zwischen Staatsangehörigen von EU-/EFTA-Ländern und Drittstaatsangehörigen unterschieden. Zuständig ist das Staatssekretariat für Migration (SEM).

SEM

Seit dem Inkrafttreten des Assoziierungsabkommens zu Schengen und Dublin zwischen der Schweiz und der EU (12. Dezember 2008) können die Vertretungen im Ausland je nach Aufenthaltsdauer und Reisezweck nachfolgende Kategorien von Visum erteilen. Bitte wählen Sie die Rubrik, welche für Sie zutrifft.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der englischen Seite 

Schengen-Visum für einen Aufenthalt bis maximal 90 Tage

Betrifft Personen, welche in die Schweiz einreisen und sich in der Schweiz bis maximal 90 Tage innerhalb von 180 Tagen aufhalten möchten: z.B. Reisende für touristische Aufenthalte, Besuche, kurzfristige Sprachaufenthalte, Teilnahme an Konferenzen oder sportlichen/kulturellen Veranstaltungen, usw.

Nationales Visum für einen Aufenthalt von mehr als 90 Tagen

Betrifft Personen, welche in die Schweiz einreisen und sich in der Schweiz mehr als 90 Tage aufhalten möchten. Für die Erteilung dieses Visums ist die Bewilligung des kantonalen Migrationsamts erforderlich, das für den in der Schweiz angestrebten Aufenthaltsort zuständig ist. z.B. Studium in der Schweiz, Familiennachzug, Eheschliessung mit Wohnsitznahme, usw.

Flughafentransitvisum

Betrifft nur Staatsangehörige von bestimmten Ländern; diese brauchen ein Flughafentransitvisum, auch wenn sie den internationalen Flughafentransitraum nicht verlassen und nicht in den Schengen-Raum einreisen.

Arbeit / Arbeitsbewilligungen

Betrifft den Arbeitsantritt einer ausländischen Arbeitskraft bei einem Arbeitgeber in der Schweiz. Ein Visum wird erst erteilt, wenn die notwendige Bewilligung von der zuständigen kantonalen Behörde vorhanden ist.