Entwicklung und humanitäre Hilfe – konstruktive Zusammenarbeit

Arzt untersucht krankes Kind
Arzt untersucht krankes Kind © EDA, Präsenz Schweiz

Die Schweiz und die europäische Union setzen sich dafür ein, die Armut in der Welt zu bekämpfen und Stabilität und Wohlstand in fragilen Kontexten zu fördern. Sie arbeiten zusammen, um ihrer Politik und Initiativen im Bereich der Entwicklungs- und humanitären Hilfe mehr Tragweite und Effizienz bieten zu können. Die Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und der EU findet dabei auf der politischen, technischen wie auch auf der operativen Ebene statt.

Die Zusammenarbeit Schweiz – EU

Seit 2012 finden regelmässige Treffen der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), der Generaldirektion Entwicklung und Zusammenarbeit «EuropeAid» (DG DEVCO) und der Generaldirektion Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz (DG ECHO) in Form von politischen und thematischen Dialogen statt. Die Diskussionen drehen sich um Kernthemen wie den Zusammenhang zwischen Migration, Sicherheit und Entwicklungsarbeit sowie die Förderung von Demokratie und Staatsführung. Auch Querschnittsthemen wie die Geschlechterpolitik oder die Umsetzung der Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung werden diskutiert.

Auf operativer Ebene arbeiten die Schweiz und die EU im Rahmen gemeinsamer Programmplanungen zusammen, wie zum Beispiel in Kambodscha. Die Schweiz nimmt zudem jedes Jahr an den Europäischen Entwicklungstagen teil, welche von DEVCO organisiert wurden. 2017 haben die Schweiz und die EU ein administratives Abkommen im Bereich der humanitären Hilfe und des Bevölkerungsschutzes unterzeichnet, welches den Weg für eine intensivere Zusammenarbeit ebnet, sei es in der Schweiz oder im Ausland. So koordinierte die Schweiz mit dem Emergency Response Coordination Centre der EU die Teilnahme an den Repatriierungsbemühungen von Schweizer und europäischen Bürgern, die aufgrund der VIDOC-19-Krise im Ausland gestrandet sind. Die Schweiz unterstützt auch den EU Treuhandfonds für Afrika, um auf diesem Weg die grundlegenden Ursachen der Migration anzugehen und die Migrantinnen und Migranten in Afrika besser zu schützen. 

Die öffentliche Entwicklungshilfe in Zahlen

Weitere Informationen befinden sich auf der Website Statistik – Zahlen und Fakten der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA).