Gültig am:
Publiziert am: 20.03.2020

Die Vorschriften im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus (COVID-19) ändern laufend. Für die aktuell gültigen Vorschriften in Uruguay, beachten Sie die Informationen der zuständigen uruguayischen Behörden. (Kapitel Aktuelles)


Reisehinweise für Uruguay

Diese Reisehinweise entsprechen der aktuellen Lagebeurteilung des EDA. Sie werden laufend überprüft und bei Bedarf angepasst.
Beachten Sie auch die nebenstehenden länderunabhängigen Reiseinformationen und die Fokus-Themen; sie sind Bestandteil dieser Reisehinweise.

NEUES CORONAVIRUS (COVID-19):

  • Das Bundesamt für Gesundheit BAG empfiehlt, weiterhin auf nicht notwendige Auslandreisen zu verzichten. Von dieser Empfehlung ausgenommen sind: 
    - seit dem 15. Juni 2020: die Länder des Schengen-Raums (einschliesslich Dänemark, Island und Norwegen) sowie Grossbritannien und 
    - seit dem 20. Juli 2020 zusätzlich folgende Länder: Algerien, Andorra, Australien, Bulgarien, Georgien, Irland, Japan, Kanada, Kroatien, Marokko, Monaco, Neuseeland, Ruanda, Rumänien, San Marino, Südkorea, Thailand, Tunesien, Uruguay, Vatikan/Heiliger Stuhl und Zypern.
  • Von nicht dringenden Reisen nach Luxemburg rät das BAG jedoch aufgrund der aktuellen epidemiologischen Lage seit dem 22. Juli 2020 ab.

Ausserdem hat das BAG verfügt, dass ab dem 6. Juli 2020 Personen, die aus gewissen Ländern in die Schweiz einreisen, für zehn Tage in die Quarantäne müssen. Beachten Sie die Informationen des BAG, die regelmässig angepasst werden.
BAG

Beachten Sie den Fokus neues Coronavirus (Covid-19)

Erkundigen Sie sich vor Auslandreisen bei den ausländischen Vertretungen in der Schweiz (Botschaften und Konsulate) über die aktuell gültigen Einreisevorschriften und anderen Massnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuen Coronavirus.
ausländische Vertretungen in der Schweiz

Staatssekretariat für Migration SEM: Schengen-Staaten

Aktuelles

Neues Coronavirus (COVID-19)

Beachten Sie die Empfehlungen des Bundesrates und weitere Informationen im
Fokus neues Coronavirus (COVID-19).

Um die Verbreitung des neuen Coronavirus (COVID-19) einzudämmen, verfügen immer mehr Staaten Einreise- und Ausreiserestriktionen sowie Reisebeschränkungen innerhalb des Landes. Die Vorschriften ändern laufend.

Für die aktuell gültigen Vorschriften in Uruguay, beachten Sie die Informationen der zuständigen uruguayischen Behörden und wenden Sie sich bei Fragen an die Botschaft von Uruguay in Bern.
Ministerio de Salud Pública
Botschaft von Uruguay

Auskunft über die Verkehrsverbindungen erteilen die zuständigen Gesellschaften und Reisebüros.

Beachten Sie die Informationen und Empfehlungen des
Bundesamtes für Gesundheit BAG

Grundsätzliche Einschätzung

Die politische Lage ist stabil. Dennoch kann es zu politischen Demonstrationen, Streiks und gelegentlichen Ausschreitungen kommen. Meiden Sie Kundgebungen jeder Art.

Das Risiko von terroristischen Anschlägen kann auch in Uruguay nicht ausgeschlossen werden. Die Rubrik Terrorismus und Entführungen macht auf die Risiken des Terrorismus aufmerksam.
Terrorismus und Entführungen

Kriminalität

In Montevideo und den Ferienorten an der Küste (z.B. Punta del Este) sind Entreissdiebstähle häufig. Raubüberfälle und Angriffe auf Passanten kommen vor. Besondere Vorsicht ist unter anderem am Karneval, an Konzerten und bei Fussballspielen geboten. Bewaffnete Raubüberfälle auf Restaurants in besseren Wohngegenden Montevideos (z.B. Pocitos und Punta Carretas) haben zugenommen. Autodiebstahl und Diebstahl aus geparkten oder vor einer Ampel haltenden Fahrzeugen kommen vor. Im Sommer patrouilliert eine Touristenpolizei in der Hauptstadt (Zentrum und Altstadt mit Hafen). 
Beachten Sie unter anderem folgende Vorsichtsmassnahmen:

  • Tragen Sie keine Wertgegenstände (Schmuck, teure Uhren usw.) und nur wenig Geld auf sich.
  • Deponieren Sie wichtige Dokumente im Hotelsafe (Pass, Flugschein, Reiseschecks etc.); tragen Sie aber immer eine Passkopie auf sich.
  • Meiden Sie wenig frequentierte Strassen, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit.
  • Verzichten sie auf Besuche von Quartieren, die als gefährlich bekannt sind. Erkundigen Sie sich an Ihren jeweiligen Aufenthaltsorten bei Bekannten, Geschäftspartnern oder im Hotel darüber. Halten Sie die Autofenster geschlossen und die Türen verriegelt.
  • In öffentlichen Verkehrsmitteln und an belebten Orten erfordert die Gegenwart von Taschendieben besondere Wachsamkeit.
  • Seien Sie in den Stadtteilen „Ciudad Vieja“, „Punta Carretas“, „Pocitos“, „Carrasco“ und „Centro“ in Montevideo besonders vorsichtig, vor allem nachts. Entreissdiebstähle sind dort häufig. Es ist ratsam, sich mit dem Taxi oder mit einem vorgängig reservierten Fahrdienst fortzubewegen.

Verkehr und Infrastruktur

Der Strassenverkehr fordert jedes Jahr zahlreiche Todesopfer. Das Unfallrisiko ist wegen mangelhafter Signalisierung gross, besonders nachts. Die unvorhersehbare Fahrweise und die ungenügende technische Wartung vieler Autos erfordern höchste Konzentration von allen Verkehrsteilnehmern (Auto-, Motorrad-, Velofahrer und Fussgänger).

Besondere rechtliche Bestimmungen

Alkohol am Steuer ist verboten (0 Promille!). Zuwiderhandlungen führen zum Entzug des Führerausweises und einer Geldbusse.

Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden mit langjährigen Haftstrafen geahndet. 2014 hat Uruguay das Gesetz betreffend Anbau, Vertrieb und Abgabe von Marihuana für Personen mit rechtmässigem Wohnsitz im Land gelockert. Für Besucher aus dem Ausland bleiben Konsum, Besitz und Handel mit Marihuana und allen anderen Drogen verboten.

Die Untersuchungshaft kann sehr lang sein und wird unter anderem auch für Verkehrsdelikte verhängt. Die Haftbedingungen sind schwierig.

Medizinische Versorgung

Die Hauptstadt verfügt über gute Krankenhäuser. Die medizinische Versorgung ist auch in den anderen grösseren Städten gewährleistet. Auf dem Land ist die medizinische Versorgung teilweise nur beschränkt gewährleistet. Es wird empfohlen, private Krankenhäuser zu wählen, da diese meistens besser ausgerüstet sind als die öffentlichen. Bei ernsthaften Verletzungen und Erkrankungen empfiehlt sich die Rückkehr in die Schweiz. Auch in Notfällen verlangen Krankenhäuser manchmal eine finanzielle Garantie, bevor sie Patienten behandeln.

Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollte Ihre Reiseapotheke einen ausreichenden Vorrat enthalten. Bedenken Sie jedoch: In vielen Ländern gelten besondere Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten (z.B. Methadon) und Substanzen, mit denen psychische Erkrankungen behandelt werden. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vor der Abreise direkt bei der zuständigen ausländischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat) und konsultieren Sie die Rubrik Reiselinks, wo Sie unter anderem weitere Informationen zu diesem Thema sowie generell zur Reisemedizin finden.
Über die Verbreitung von Krankheiten und mögliche Schutzmassnahmen informieren Ärzte und Impfzentren.

Nützliche Adressen

Notruf-Nummer allgemein: 911
Zollvorschriften: Dirección Nacional de Aduanas

Schweizer Vertretungen im Ausland: Wenn Sie im Ausland in eine Notlage geraten, können Sie sich an die nächste Schweizer Vertretung oder an die Helpline EDA wenden.
Schweizer Botschaft in Montevideo, Uruguay
Regionales Konsularcenter in Buenos Aires, Argentinien
Helpline EDA

Ausländische Vertretungen in der Schweiz: Auskunft über die Einreisevorschriften (zugelassene Ausweise, Visum etc.) erteilen die zuständigen ausländischen Botschaften und Konsulate. Sie informieren auch über die Zollbestimmungen für die Ein- und Ausfuhr von Tieren und Waren: elektronische Geräte, Souvenirs, Medikamente etc.
Ausländische Vertretungen in der Schweiz

Ausschluss der Haftung
Die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stützen sich auf eigene, als vertrauenswürdig eingeschätzte Informationsquellen. Sie verstehen sich als nützliche Hinweise zur sorgfältigen Planung einer Reise. Das EDA kann Reisenden aber den Entscheid und die Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung der Reise nicht abnehmen.
Gefahrensituationen sind oft nicht vorhersehbar, unübersichtlich und können sich rasch ändern. Das EDA übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reisehinweise und für die Richtigkeit des Inhalts von verlinkten externen Internetseiten. Es lehnt jede Haftung für allfällige Schäden im Zusammenhang mit einer Reise ab. Forderungen im Zusammenhang mit der Annullierung einer Reise sind direkt beim Reisebüro oder der Reiseversicherung geltend zu machen.