Medienmitteilung, 21.04.2022

Mit einer Rede zur Verbindung von Wissenschaft und Diplomatie vor Studierenden der Universität Kyoto hat Bundespräsident Ignazio Cassis am Donnerstag, 21. April 2022, seine Präsidialreise nach Japan beendet. Die Reise stand im Zeichen des Krieges in der Ukraine sowie der bilateralen Beziehungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Es wurde ein Kooperationsabkommen für gemeinsame Forschungsprojekte unterzeichnet und der Spatenstich für einen neuen Swissnex-Standort vorgenommen.

In seiner Rede an der Universität Kyoto sprach der Bundespräsident darüber, wie Wissenschaftsdiplomatie mithelfen kann, den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu begegnen. «Wir alle sind angewiesen auf ein internationales System, das funktioniert, und die Zeichen der Zeit mit all ihren Herausforderungen und Chancen erkennt», sagte er: «Die internationale Gemeinschaft muss die Möglichkeiten der wissenschaftlichen Forschung nutzen und die besten Entscheide zugunsten der Menschheit treffen».

Am Vortag hatte der Bundespräsident Osaka, das Zentrum der Wirtschaftsregion Kansai besucht und dort zusammen mit Staatssekretärin Martina Hirayama, Direktorin des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), den Spatenstich zum Bau des neuen Schweizer Konsulats vorgenommen. Das Konsulat wird zugleich als Swissnex-Standort dienen, womit das globale Schweizer Netzwerk für Bildung, Forschung und Innovation einen weiteren Hauptstandort erhält.

Forschungszusammenarbeit mit Japan

Auf dem Programm stand auch ein Austausch mit den Organisatoren der Weltausstellung in Osaka, welche im Herbst 2025 stattfinden wird. Der geplante Schweizer Pavillon «Innovative Schweiz» wird insbesondere den Life Sciences, dem Umweltschutz und der künstlichen Intelligenz gewidmet sein.

Bundespräsident Cassis hat zudem den weltschnellsten Supercomputer Fugaku besichtigt, dessen Betreiber auch mit Schweizer Forschern in Zürich und im Tessin zusammenarbeiten.

Die ersten beiden Tage waren den politischen Gesprächen gewidmet. Am Montag hatte der Bundespräsident in Tokio mit Premierminister Fumio Kishida und mit Aussenminister Yoshimasa Hayashi neben bilateralen Themen die Folgen des Ukraine-Kriegs für die Sicherheitsarchitektur in Europa und Asien erörtert. Am Dienstag war er mit für Wirtschaft und Digitalisierung zuständigen Regierungsmitgliedern zusammengekommen, um die bilaterale Partnerschaft in diesen Bereichen zu vertiefen.

Zur Delegation, die den Bundespräsidenten nach Japan begleitet hatte, gehörten neben Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft auch Staatssekretärin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, Direktorin des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO), und Staatssekretärin Hirayama. Begleitet wurde Bundespräsident Cassis zudem von Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter und Ständerat Thierry Burkart, Präsidentin und Vizepräsident der parlamentarischen Freundschaftsgruppe Schweiz-Japan.


Weiterführende Informationen

Bilaterale Beziehungen Schweiz–Japan
Rede von Bundespräsident Ignazio Cassis (en)


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Letzte Aktualisierung 13.01.2023

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